szmmctag

  • Natur ohne Jagd?

    Kaum kam ich heute morgen in den Kaffeepoint, schon wurde ich auf meine Pins angesprochen. An meiner Arbeitstasche habe ich drei Pins mit "Vegan", "Go Vegan" und "Jäger sind Mörder". Der Letztere wäre ja total sinnfrei. Wenn ich sowas morgens schon an den Kopf bekomme könnte ich platzen. Es blieb mir echt verdammt schwer ruhig zu bleiben. Aber mit sowas muss man rechnen, wenn man seine Meinung so offenkundig vertritt. Allerdings ist das auch ein Thema, mit dem ich mich ehrlich gesagt noch nicht so sehr beschäftigt habe. Was wäre, wenn es keine Jäger mehr gäbe? Gäbe es dann wirklich Hasen- und Wildschweinplagen?

    In der Schweiz ist in einigen Kantonen das Jagen verboten. Habt ihr da schon einmal irgendetwas über Wildplagen gehört? Für mich steht einfach nur fest, dass ein fühlendes Tier das gleiche Recht auf Leben und Unversehrtheit hat wie der Mensch. Tiere haben Gefühle und handeln nicht immer instinktiv. Habt ihr schonmal gesehen wie rührend sich die Mutter von Löwenbabys um ihre Nachkommen kümmert?

    Auf N24 habe ich neulich eine Dokumentation über einmalige Filmaufnahmen der Natur gesehen. Da wurde ein Löwenbaby von einer Schlange verspeist. Die Mutter hat das Kind aus dem Magen der Schlange befreit, aber natürlich war es da schon zu spät. Daraufhin hat sie ihr eigenes Baby gefressen! Auf den ersten Blick ziemlich grausam, aber wenn man darüber nachdenkt warum sie das gemacht hat bekommt man vielleicht einen anderen Eindruck. Der Duft des Mageninhaltes der Schlange würde sicherlich andere Raubtiere anlocken. Zunächst hat sie das Baby abgeleckt, aber als das nicht geholfen hat hat sie es verspeist. Kann es vielleicht sein, dass sie das aus reiner
    Mutterliebe getan hat? Mir fällt es schwer dafür die richtige Beschreibung oder die richtigen Worte zu finden.

    Wer sich zu dem Thema Jagd informieren möchte kann das unter anderem auf diesen Seiten tun:
    http://www.brennglas.com/buecher/natur-ohne-jagd/index.php
    http://www.zwangsbejagung-ade.de/naturohnejagd/kantongenfschweiz/index.html
    oder einfach mal nach "Natur ohne Jagd" googlen.

    Da ich hier keinem meine Meinung aufzwängen will hier noch eine Seite Pro-Jagd:
    http://www.anti-jagdgegner.de/index.php?tp=warumjagd

    Selbst wenn das alles stimmt, dann habe ich trotzdem ganz klar eine Meinung gegen die Jagd. Das Beispiel der Kanton Schweiz zeigt sehr deutlich, dass die Jagd absolut nutzlos ist, eher schadet als hilft und jede Menge Leid für die Tiere verursacht. Die Natur hat sich bisher immer selber erholt und geregelt, auch wenn oft gesagt wird, dass sie das heutzutage nicht mehr könne. Wer trägt wohl die Schuld daran, wenn es denn so sein sollte? Der Mensch! Also hat der erste Eingriff in die Natur alles zunichte gemacht und dann soll es der zweite besser machen?

    Wie schnell sich die Natur von durch den Menschen verursachten Katastrophen erholt kann man sehr gut an den Beispielen Tschernobyl und Deppwater Horizon sehen. Die Natur rund um das Atomkraftwerk hat sich sehr schnell seinen Weg in die Stadt gesucht. Was vor einigen Jahren noch eine Betonwüste war wird mehr und mehr von der Natur zurückerobert. http://img686.imageshack.us/img686/5122/f12677372.jpg http://unserestrahlendezukunft.de/pics/View_of_Chernobyl_taken_from_PripyatBIG.JPG
    Im DLF (Deutschlandfunk) habe ich vor kurzem erst gehört, dass die Natur einen Großteil der giftigen Stoffe, die bei der Deepwater Horizon-Katastrophe ins Meer gespült wurden, selber abgebaut hat. Die giftigen Stoffe wurden durch Mikroorganismen immer weiter in ihre Bestandteile zersetzt. Ich möchte nicht wissen was der Mensch meinen seinem chemischen Gemisch zur Bindung des Öls oder was auch immer die da mit ihren Flugzeugen ins Meer gespritzt haben da wieder angerichtet hat. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass der alles andere als geholfen hat. Ha, ich habe den Artikel gerade wiedergefunden! http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1359838/

    Mich würde es wirklich interessieren was passieren würde, wenn wir einmal für 10 Jahre die Jagd aussetzen würden. Was? Gleich 10 Jahre? Natürlich! Ich könnte mir vorstellen, dass es gerade zu Anfang schon etwas chaotisch wird. Die Natur wird sich sicherlich nicht von heute auf morgen selber regulieren können. Vielleicht hat man anfangs schon Probleme mit der Population einzelner Wildtiere, aber mit der Zeit wird sich das sicherlich legen. Ein Arbeitskollege meinte zum Beispiel, dass wir dann ganz große Probleme mit Wildkanninchen hätten. Allerdings denke ich, dass wir auch wieder mehr Füchse hätten, die die Kanninchenpopulation locker in den Griff bekommen würde.

  • Absurde Welt!

    Ich verstehe die Welt nicht mehr! Wie kann es sein, dass wir 750.000.000.000 Euro für den EU-Rettungsschirm zur Verfügung stellen, welcher demnächst auch nochmal erhöht werden soll, und auf der anderen Seite werden lachhafte 6.000.000.000 Euro benötigt um gegen den Hunger anzukämpfen. Jeden Tag verhungern über 40.000 Kinder! Jean Ziegler, Schweizer Soziologe und ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, hat einmal gesagt: "Ein Kind, das jetzt am Hunger stirbt, wird ermordet". Es gibt genug Nahrung für alle auf der Welt, aber über 90% der Soja- und über 50% der Getreideernte werden an sogenannte Nutztiere verfüttert, damit wir 10 Minuten einen leckeren Braten genießen können wofür das arme Tier ein (zum Glück ziemlich kurzes) Leben lang qualen ertragen musste. Für 1 kg Rinderfleisch werden bis zu 16 kg Getreide und 15.000 Liter Wasser benötigt. Damit könnte man 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag die Dusche laufen lassen und würde immer noch weniger Wasser verbrauchen. Zudem kommt ein Großteil der Futtermittel direkt aus Entwicklungsländern.

    Das geht aber nicht nur mit der Getreideernte so, sondern auch mit Trinkwasser und Fischen. In einem Dokumentarfilm Darwins irgendwas, keine Ahnung wie genau der heißt, geht es um einen großen, ergiebigen See in Afrika. Die Nahrungsmittelindustrie bedroht dort die Fischbestände imens, die Bevölkerung um den See leidet Hunger. Während die Industrie die Seen leer fischt, damit das Fischfilet in unserem Gefriertruhen landet, verhungern die Menschen vor Ort.
    In vielen Ländern hat Coca Cola das Vorrecht auf Trinkwasser. So wurde in Afrika eine Produktionsstätte eröffnet und kurz darauf ging den Bauern in der Umgebung das Trinkwasser aus. Die Brunnen lagen trocken und Coca Cola konnte weitere Millionen in ihren Geldbeutel scheffeln. Was meint ihr ist wichtiger? Ein Arbeitsplastz oder Trinkwasser? http://www.youtube.com/watch?v=YmeRuzRqRgA

    Wieso sowas nicht in unseren Medien landet ist mir schleierhaft, aber so ist das nun mal heutzutage. Die Medien manipulieren und desinfomieren die Bevölkerung. Jeder soll nur das wissen, was sie auch wissen sollen. Ob es stimmt oder nicht sei einmal dahingestellt. Ich persönlich glaube nichts mehr was in den Medien erzählt wird. Gab es die Druckerbomben tatsächlich oder ist das nur wieder inszeniert um die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen und um so neue Gesetze auf den Weg zum Überwachungs- und Polizeistaat zu bestimmen? War 9/11 wirklich so wie es in den Mainstreammedien dargestellt wird oder war es nur ein Vorwand um Krieg gegen Afghanistan, Irak und andere Länder zu führen und so an das schwarze Gold zu kommen? Wurde das World Trade Center vielleicht sogar tatsächlich von der US-Regierung gesprengt? Was sind schon 5.000 Menschenleben wenn man so an Millionen Barol Öl herankommt und zudem neue Gesetze zur Unterdrückung der Freiheit durchsetzen kann? Bis heute wurden keine Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden, was ja der Grund für die kriegerische Handlung war. Anstatt diese Kriegsverbrecher und -treiber zu verurteilen werden sie von der Masse bejubelt. Es gab da eine grausame Zeit in der Geschichte unseres Landes, ich glaube darauf brauche ich nicht weiter eingehen.

    Kommen wir mal zur Pharmaindustrie, gerne auch als Pharmamafia bezeichnet. Glaubt ihr wirklich, dass euch Impfungen vor Krankheiten schützen? Dass es heutzutage kaum noch Krankheiten wie Masern, Cholera etc. gibt liegt vielleicht garnicht an den Impfstoffen sondern eher an der heutigen Hochkultur. Damals, als diese Krankheiten wüteten, war es verdammt dreckig in den Straßen und es gab kaum etwas zu essen. Haiti? Dreck und Hunger? Klingelt's da? Zudem verdienen diese Pharmakonzern ihr Geld mit kranken Menschen. Was hätte sie davon, wenn sie euch schon vor Ausbruch der Krankheiten gesund spritzen würden? Nur der Impfstoffhersteller alleine weiß was genau in den Ampullen enthalten ist. Selbst die staatlichen Stellen, die diese Stoffe erst prüfen und genehmigen müssen, kennen den genauen Inhalt nicht. Plötzlicher Kindstod, ADS, LRS... Vielleicht sind das alles nur künstliche Krankheiten damit uns die Pharmaindustrie wieder teure Medikamente verkaufen und uns in Angst und Schrecken versetzen kann?! http://www.youtube.com/watch?v=J7ccGq14ORA

    Es dreht sich alles nur noch um Macht und Geld! Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass die Politik noch zum Wohle der Menschheit handelt? Wer denkt nicht zuerst an sich und dann an andere? Wieso käuft man sich zum Beispiel irgendwelchen sinnlosen Mist oder aus Lust und Laune einfach mal eben, obwohl man keinen Hunger hat, ein Fischbrötchen anstatt das Geld Bedürftigen zu spenden? Ich möchte mich davon nicht ausschließen, ich handele oft nicht anders. Das ist das Los ein Mensch zu sein.

    „Ich hasse nicht jeden Menschen als Person, denn das geht nicht, das kann keiner. Jedoch ich hasse die Menschheit als Ganzes, als Objekt, als Subjekt, zerstörerisch wie sie ist, krank und fehlerhaft.“ - Thomas D.

  • Wenn ich Kanzler wäre...

    Ich wäre als Bundeskanzler sicher nicht sehr beliebt, aber wer wäre das schon? Man kann Politik für das Volk machen, aber die jetzige Regierung macht das ganz bestimmt nicht. Ich kann die Politikverdrossenheit der Bevölkerung sehr gut verstehen, denn es ist egal wen man wählt, es kommt immer die gleiche Scheiße dabei raus. Damit die Stimme allerdings nicht verfällt kann man versuchen das kleinere Übel zu wählen. So lange die großen Parteien allerdings das Sagen haben, wird sich garnichts ändern. Die FDP war sicherlich nicht die schlechteste Wahl, aber sie hat ihre Ideale für eine Koalition mit der großen CDU verkauft. Das müsste aber jeden Politikinterssierten schon vorher aufgefallen sein, denn es war ja nicht das erste Mal, dass die FDP in eine Koalition gegangen ist und den Überwachungsstaat mit gestaltet hat, obwohl die FDP angeblich für die Freiheit der Bürger kämpft. So lange SPD und CDU die Mehrheit haben wird sich garnichts ändern.

    Was würde ich machen, wenn ich Bundeskanzler wäre? Hier ein paar Punkte:

    - PKW-Maut einführen: Bevor ich in Spanien war, war ich auch strickt gegen diese. Ich habe allerdings gemerkt, dass es garnicht so teuer war und mich wenig gestört hat. Wenn man diese vom Staat finanzierten Straßen benutzen will, dann kann man auch dafür zahlen. Die Staatskassen sind leer und irgendwie muss ja Geld in die Kassen kommen. Ihr könnt mir sagen was ihr wollt, das war auch der einzige Grund für die Feinstaubzonen und -plaketten: Man musste sich mal wieder etwas einfallen lassen um den Bürgern das Geld aus den Taschen zu ziehen. Das ist Irreführung der Bürger und absoluter Schwachsinn.

    - Lebendessensteuer einführen: Es kann nicht sein, dass wir so wenig für ein Stück Leben bezahlen. Durch den enormen Fleischkonsum müssen die Tiere ungeheuere Leiden ertragen. Wer den Film EARTHLINGS (kostenlos auf Youtube zu sehen) gesehen hat wird wissen was ich meine. Massentierhaltung gehört verboten und das Fleisch müsste um einiges teurer sein als es zur Zeit ist. Es gibt genug Alternativen, welche zudem sehr viel gesünder sind.

    - Tabak- und Alkoholsteuer erhöhen: Ich trinke gerne Bier und auch gerne mal etwas mehr, aber wenn etwas dem Körper dermaßen schadet, denn muss man versuchen den Konsum zu reduzieren. Dabei habe ich den gleichen Gedanken wie bei der PKW-Maut: Der Menscheit/Umwelt etwas Gutes tun und dabei die Staatskassen füllen.

    - mehr Geld in Kultur & Bildung stecken: Wenn man mehr Geld einnimmt, kann man damit nicht nur die Schulden abbauen. Jetzt habe ich so viel geschrieben, was dem Durchschnittsbürger nicht gefallen dürfte, also muss ich jetzt auch mal etwas Gutes tun. Bildung ist für mich der wichtigste Rohstoff der Welt. Er ist unerschöpflich und trägt dazu bei das Leben lebenswerter zu machen. Mehr Geld für Schulen, Bibliotheken, Kitas... und weg mit den Studiengebühren!

    - Feinstaubzonen/-plaketten abschaffen: Im Gegenzug zu der PKW-Maut nur logisch und da habe ich ja schon bereits meine Meinung zu gesagt. Ich könnte mir vorstellen, dass man es ähnlich macht wie in China: An einem geraden Datum (2., 4., 6....) dürfen in Städten nur Autos mit geradem Nummernschild (428, 54, 556...) fahren und an einem ungeraden Datum (1., 3., 5....) halt nur Autos mit ungradem Nummernschild (489, 193, 93...). Wer meint wie er ohne Auto zurecht kommen soll, der kann sich meinen nächsten Vorschlag zu Gemüte führen.

    - das öffentliche Verkehrsnetz subventionieren: Hier geht es mir nicht darum der Bahn das Geld in den Rachen zu werfen. Es geht mir einfach nur um den Ausbau der Verkehrsnetze - sei es Bus, Bahn oder Tram. Ich denke es ist auch ein guter Gegenläufer der PKW-Maut. Auto fahren wird teurer, Zug fahren billiger und weniger umständlich. Die Straßen werden freier und die Umwelt wird geschont. Und kommt mir nicht mit dem Argument "Wenn alle Zug fahren kommt durch die PKW-Maut auch kein Geld mehr rein." In anderen Ländern funktioniert es doch auch und ich denke es werden nur sehr wenige komplett auf das Auto verzichten oder auf die Bundesstraßen ausweichen.

    - die Mehrwert- und Lohnsteuern senken: Das betrifft, im Gegensatz zu PKW und Tabak, alle Bürger und dürfte sicherlich jedem gefallen. Das wäre sicherlich auch mein großer Wahlslogan/mein großes Wahlversprechen. Durch die Mehreinnahmen in den unter anderen von mir vorgeschlagenen Bereichen könnte man das sicherlich noch finanzieren und damit noch immer den Schuldenberg abbauen.

    - Kraftstoffsteuern leicht senken: In Deutschland ist so lange ich denken kann Benzin schon immer teurer als in anderen Ländern. Ich möchte sie nicht wesentlich billiger machen, dann würden ja doch wieder mehr ins Auto steigen, die Umwelt verpesten und die Straßen verstopfen. Das betrifft ja dann auch nicht nur die Verkehrsmittel, sondern auch Ölheizungen etc.

    - Solarenergie subventionieren: Das macht die jetzige Regierung zwar schon, aber meiner Meinung nach viel zu wenig und es wird ständig gekürtzt. Die Standorte für Wind- und Wasserkraft sind leider begrentzt, auf die Solarenergie trifft das aber nicht zu. Es geht mir auch nicht nur um den Ausbau von Solarstromnetzen auf Hausdächern, sondern auch um andere Sachen wie Solarautos oder ähnliches.

    Das sind Punkte, die mir gerade so spontan eingefallen sind, und ich könnte zu fast jedem sicherlich einen eigenen Eintrag gestalten. Die ganzen Ausgaben würden sicherlich durch die neuen bzw. erhöhten Einkommen getragen und mehr noch - man könnte den Schuldenberg abbauen. Ich denke jedem ist klar, dass ein funktionierender Staat auch zuverlässige Einnahmenquellen braucht. Leider denken viele Menschen so weit nicht und meckern immer rum wenn es um Einsparungen geht.

  • Ich bin menschenverachtend!

    Ich bin menschenverachtend, dazu stehe ich auch, aber sollte das nicht jeder sein? Wer das nicht ist, der verschließt in meinen Augen einfach nur seine Augen.

    Der Mensch ist die schlimmste Epidemie, die es jeh auf der Erde gab. Lasst es mich am Besten mit den Worten von Thomas D. beschreiben: „Ich hasse nicht jeden Menschen als Person, denn das geht nicht, das kann keiner. Jedoch ich hasse die Menschheit als Ganzes, als Objekt, als Subjekt, zerstörerisch wie sie ist, krank und fehlerhaft.“

    Wie er schon sagt hasse ich nicht jeden einzelnen Menschen, sonst würde ich wahrscheinlich als Massenmörder umherlaufen oder mir schon selbst die Kugel gegeben haben. Es mag Individuen geben, auf die meine Verachtung nicht zutrifft, aber die Menschheit an sich ist ein abscheuliches Gebilde.

    Ich bin mir sicher, dass die Menschheit nicht dazu auserkoren ist so zu sein wie sie ist, aber für mich gibt es in Zukunft nur zwei Varianten: Wir ändern uns und leben ewig oder wir machen so weiter und der Untergang steht uns bevor.

    Es gibt eine interessante Theorie was passieren würde wenn uns Außeridische entdecken würden. Warum sollten sie uns friedlich gesinnt sein? Die ganze Geschichte lehrt uns, dass wir unterentwickelte Völker unterdrückt, gemetztelt und versklavt haben. Warum sollte es denn bei außerirdischen Lebensformen anders sein? Ganz einfach: Sie haben im Laufe ihrer Geschichte eingesehen, dass Harmonie und Einklang eine wesentlich bessere Lebensalternative ist als Angst, Unterdrückung und Krieg, so wie es bei uns schon seit Jahrtausenden zugeht. Schlauer geworden sind wir dennoch noch nicht und es wird sicherlich auch noch einige Zeit dauern, bis wir so denken. Wenn wir überhaupt so lange überleben um zu dieser Einsicht zu kommen.

  • Wie soll ich mir nur eine neue Wohnung suchen?

    Die Wohnungssuche stellt sich für mich als nicht gerade leicht heraus. Ich weiß ja noch nicht mal nach was ich suchen soll. 2ZKB, WG-Zimmer, 3ZKB...

    Meine Freundin arbeitet zur Zeit ca. 200 km von mir entfernt und sucht hier bei mir einen Job. Sie hat nun aber eine Vertragsverlängerung für 1 Jahr angeboten bekommen und hier noch nichts in Aussicht. Sobald sie hier was finden würde, dann würde sie aber zu mir kommen. Das kann morgen sein, aber auch erst in einem Jahr. Wir wollen uns halt 3-4 ZKB gönnen und ich weiß nicht wie ich hier vorgehen soll.

    Zur Zeit bin ich in einer WG. Hier muss/möchte ich aber raus, da die Heizung über einen Gasboiler befeuert wird. Durch mein Hobby (Terraristik) sollte es in meinem Zimmer aber auch im Winter nicht kälter als 18°C sein und so würden die Nebenkosten mit diesem Gasboiler in die Höhe schießen. Nun gibt es mehrere Varianten wie ich die Wohnungssuche angehen soll:

    1. 3-4ZKB und WG-Zimmer anbieten: Ich suche uns eine Wohnung und biete einen Teil als WG-Zimmer an bis meine Freundin zu mir kommt. Wenn meine Freundin dann zu mir kommt müsste sich mein Mitbewohner auf die Suche nach einem neuen WG-Zimmer machen. Selbstverständlich würde ich ihn bei der Suche unterstützen und meine Freundin würde so lange mit in der WG wohnen. Problem hierbei: Erstmal eine geeignete Wohnung UND dann auch noch einen Mitbewohner finden.

    2. neues WG-Zimmer suchen: Ich suche mir ein neues WG-Zimmer, was eben nicht über einen Gasboiler, eine Nachtspeicherheizung oder ähnliche Kostspieligkeiten beheizt wird. Wenn meine Freundin dann zu mir kommt müsste sie erst mal mit in die WG und wir suchen uns dann was eigenes. Problem hierbei: Wer lässt meine Freundin für eine unbestimmte Zeit noch mit in die WG UND kommt mit meinem Hobby (Skorpione, Vogelspinnen, Gottesanbeterinnen) zurecht?

    3. kleine Wohnung für mich suchen: Ich suche mir 2ZKB und wohne dort erst mal alleine. Falls meine Freundin dann hier her kommt und wir noch keine Wohnung für uns gefunden haben, dann müssten wir uns halt erst mal den kleinen Raum für ein paar Wochen teilen. Problem hierbei: Ich habe die Wohnung unter Umständen erst frisch bezogen und muss uns dann schon wieder was neues suchen, weil meine Freundin hier doch noch auf die Schnelle was gefunden hat. Und was wenn ich auch noch eine Kündigungsfrist einhalten und den Vermieter besänftigen muss?

    Ich tendiere im Moment eher zu 3. Rein theoretisch wäre glaube 2. die bessere Lösung. Egal wie ich mich entscheide, so lange meine Freundin noch nicht hier ist werde ich mich eh nur sporadisch einrichten. Das spricht aber auch ganz stark gegen 1. Wer will schon in eine sporadisch eingerichtete Wohnung einziehen, wenn er hier in der Studentenstadt zahlreiche andere, besser eingerichtete WGs beziehen kann?

    Hat jemand einen Tipp für mich? :-(

  • Die Politik verarscht uns!

    Liebe Leser,

    immer wieder gibt es Diskussionen und Ärgernisse über das Vorgehen unserer lieben Herren und Frauen Politiker. Mittlerweile haben wir wieder weniger Netto vom Brutto und war es nicht ein Wahlversprechen unserer Koalition, dass genau das nicht der Fall sein wird? Eines noch vorweg: Ich bin erst seit kurzem politikinteressiert und ich habe nicht sehr viel Ahnung. Wenn ich also irgendetwas falsch verstanden habe, dann könnt ihr mich gerne korrigieren.

    Klar ist auf jeden Fall, dass der Staat sparen und mehr Geld einnehmen muss, aber wie kommt man dann auf so absurde Wahlversprechen? Immer wieder werden Wahlversprechen gebrochen und anscheinend gibt es keine Konsequenz. Die großen Parteien sind immer noch da oben, auch wenn die SPD Federn lassen musste. Auch die CDU ist nicht mehr so stark und wenn man die Kleinen wählt, dann kommt doch das selbe wieder dabei raus.

    Siehe FDP: Wie die Piraten-Partei haben sie sich für mehr Demokratie und Freiheit eingesetzt, aber was ist davon übrig geblieben? In FDP-regierten Ländern werden trotzdem Gesetzt verabschiedet, die das freie Leben weiter und weiter einschränken. Überwachungskameras da, Internetzensuren hier, Videospiel- und Filmindizierungen überall. Und wieso? Weil sie machtgeil sind! Sie wissen genau, dass wenn sie eine Koalition mit einer großen Partei eingehen und regieren wollen, dass sie ihre Ideale über Board werfen müssen. Selbst ich, als Anhänger der Piraten-Partei, würde mich wundern, wenn es bei der Piraten-Partei anders sein würde. Angenommen sie würden die 5%-Hürde schaffen und in eine Koalition eintreten. Man müsste sich der großen Partei(en) beugen um überhaupt eine Chance zu haben zu regieren.

    Das Ende vom Lied ist, dass die FDP trotz ihrer Wahlversprechen, welche sie in den wenigsten Fällen halten können, mittlerweile die drittstärkste Partei ist. Das ist für mich einfach unverständlich. Die neusten Umfrageergebnisse zeigen aber auch, dass die FDP mehr und mehr stimmen verliert. Es dachten sich wohl einige, dass sich da oben mal was ändern müsste, also wählt man die FDP. Jetzt sieht man, dass die Rechnung leider nicht aufgegangen ist, und man gibt seine Stimme wieder einer anderen Partei. Nur welcher? Welche Partei stellt haltbare Wahlversprechen auf und wird dann noch gewählt? Ein haltbares Wahlversprechen wäre ein harter Sparkurs und Steuererhöhungen. Im Gegenzug könnte man aber die Arzneimittelkonzerne zum Preisnachlass ihrer total überteuerten Medikamente zwingen. (mehr dazu weiter unten) Wer würde diese Partei wählen, auch wenn ihre Wahlversprechen wohl die Realistischsten wären?

    Kommen wir zu den aktuellen Geschehnissen. Neulich habe ich eine Reportage über die staatliche Mitbestimmung bei Arzneimittelkosten im Deutschlandfunk gehört. Neuerdings höre ich auch diesen Sender, obwohl man sich bei den ganzen Diskussionen wohl eher aufregt anstatt wie auf einem Musiksender gute Laune in die Ohren geblasen zu bekommen. Auf jeden Fall ging es darum, dass Deutschland eines der wenigen Länder ist, in denen der Staat den Arzneimittelkonzerne freie Preisgestaltung gibt. So kosten verschreibungspflichtige Medikamente in Deutschland durchschnittlich 40 Euro und in anderen Ländern 15. Hallo? Geht es noch? Als ich das gehört habe, hätte ich am Liebsten ins Lenkrad gebissen. (ich habe die Sendung im Auto verfolgt) Wir sollen wesentlich höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen und die Konzerne verdienen sich hier in Deutschland eine goldene Nase? Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Politik es sich meiner Meinung nach zu einfach macht. Wer will auch schon für jedes neue Medikament eine Verhandlung mit dem Hersteller einberufen?

    Was ich auch nie verstehen werde ist die Kopfpauschale. Arme Schlucker bezahlen genauso hohe Beiträge wie die Millionäre mit ihren Dienern und Luxuskarossen. Tut mir leid, da könnte ich platzen. Es wundert mich, dass das deutsche Volk alles einfach so hin nimmt und nicht auf die Barikaden steigt.

    Auch wenn ich für mehr Demokratie bin gibt es Sachen, die man den einfach Bürger einfach nicht entscheiden lassen kann. Wer denkt nicht an seinen eigenen Vorteil wenn wir auf einmal die Höhe der Steuern selber bestimmen könnten? Das Land würde dann praktisch keine Einnahmen mehr haben und bald nicht mehr exestieren. Viele Menschen sind leider sehr egoistisch und haben nicht genug Weitblick. Politiker wird es leider immer geben müssen, nur ist der Kurs fast aller völlig inakzeptabel.

  • "Unsere Welt" von Nicolas Hulot - die französische Antwort auf Al Gore

    Die Kluft zwischen Arm und Reich. Die unverhältnismäßige Verteilung und Ausbeutung unserer Ressourcen. "Wir konsumieren nicht, wir verschlingen." Nicolas Hulot

    Warum investieren wir Milliarden in die Erkundung der Weltalls, wenn wir noch nicht mal unseren Planeten kennen und verstehen und wir noch nicht mal die Probleme auf der Erde lösen können? "Wie die Passagiere auf der Titanic tanzen und tafeln wir, lachen und feiern, während unser Schiff seinem Untergang entgegen fährt." Nicolas Hulot

    Diese Dokumentation ist sicherlich nicht so spannend und aggressiv erzählt wie die Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit" von Al Gore, aber der Film beeindruckt durch fantastische Momentaufnahmen unserer heutigen Welt. Außerdem geht es hier nicht nur um die Umwelt, sondern auch um die Menschheit im Ganzen.

  • Wieder zurück im kalten Deutschland

    Liebes Tagebuch, scheiße, ist es kalt in Deutschland! Und wo ist die Sonne? In Terrassa, Amélie-les-Bains und Belfort war es zwar auch kalt, aber nicht sooooo kalt und die Sonne hat wenigstens noch geschienen. In Belfort kam ich auch das erste Mal in diesem Winter mit Schnee in Berührung. Schnee habe ich in Spanien zwar auch schon gesehen, aber nur auf den weit entfernten Gipfeln der Pyrenäen und einmal hat es auch in Terrassa, wie bereits beschrieben, kurz leicht geschneit.

    Dann will ich aber erstmal über meine letzten Tage schreiben. Auf dem Weg von Terrassa nach Kassel habe ich wie gesagt zwei Stopps gemacht. Einen in Amélie-les-Bains und einen in Belfort. In Amélie-les-Bains war ich mit Sintjia (Lettin) und Alex (Franzose) auf ein Bier in einer Bar und danach haben wir den Film „Italien Job“ auf englisch mit englischen Untertiteln geschaut. Gut geschlafen habe ich dort nicht gerade, weil in unserem Zimmer auch ein Hase war. Der hat nachts ganz schön viel Krach gemacht. Außerdem ist meine Luftmatratze kaputt oder der Stoppen war nicht richtig drin, auf jeden Fall hat sie Luft verloren und irgendwann habe ich dann auf dem harten Boden geschlafen.

    Zu guter Letzt habe ich dann auch noch verschlafen. Eigentlich wollte ich um 9 Uhr los fahren, aber ich bin erst um 10 Uhr aufgestanden. Ich habe zwar ein Klingeln gehört, aber ich dachte das war ein Handy, da es ziemlich leise und ein Lied war. Außerdem war es noch dunkel und um halb 9 müsste es doch schon etwas hell sein. Ich habe nicht gewusst, dass die die Rollos vor das Fenster gemacht haben und so lag ich wach in meinem Bett und habe mich gefragt wann es denn endlich hell wird. Irgendwann habe ich dann auf mein Handy geschaut und festgestellt, dass es schon 10 Uhr ist. Sintjia und Alex wussten natürlich, dass das Klingeln vor 1,5 Stunden der Wecker war, aber die haben sich nicht gerührt und auch einfach weiter geschlafen. Ich habe auch Fotos gemacht, aber wieder mal nur mit meinem Handy und an das Kabel komme ich glaube frühstens am Freitag. Vielleicht werde ich die Fotos noch nach reichen.

    Nach fast 8 Stunden Autofahrt ohne Pause war ich dann auch um 17:55 Uhr in Belfort. Um 18 Uhr wollten wir uns treffen und so war ich perfekt pünktlich. Ich hätte zwar gerne eine Pause auf der Fahrt gehabt, aber dann hätte ich es nicht geschafft. Zunächst hat Mélanie mir die Stadt gezeigt. Sie spricht sehr gut Deutsch, war nämlich unter anderem ein Jahr in Wien. Außerdem spricht sie noch Englisch, ein bisschen Russisch und was weiß ich nicht noch alles. Auf jeden Fall ist sie hoch gebildet. Zum Abendessen war dann auch ein anderer WG-Mitbewohner zu Hause – William. Ich muss sagen, dass das bisher mein lustigstes Treffen mit HC-Mitgliedern (hospitalityclub.org) war. Wir haben ziemlich viel gelacht beim Abendessen und das beim Frühstück auch. Abends war ich noch mit Mélanie im Kino. Es war gerade ein Filmfestival in Belfort und wir haben neben der Preisverleihung auch noch den französischen Film „L'Autre“ gesehen. Ich habe kein Wort verstanden, aber zumindest die Story an Hand der Bilder. :-)

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    Nach Kassel bin ich dann durch gefahren, waren laut Routenplaner ja auch nur noch 5,5 Stunden. Ich war allerdings bereits nach 4,5 Stunden in Kassel. Hinter Frankfurt bin ich dann auch etwas schneller gefahren als sonst, da ich nur noch ganz schnell zu meiner Freundin wollte. Normalerweise fahre ich nie schneller als 130 km/h, weil mir der Sprit ganz einfach viel zu teuer ist bzw. war. In Kassel angekommen sah ich nämlich auf der Preisliste einer Tankstelle, dass Diesel nur noch 1,08 Euro kostet. Als ich Deutschland vor 2 Monaten verlassen habe, war der noch gute 40 Cent teurer. In Spanien hat der Diesel zu guter Letzt gerade mal 96 Cent gekostet und ich kam mir vor wie im Spritparadies. ;-)

  • 28.11.: Céret

    Liebes Tagebuch, nun bin ich also in Amelie les Bains. Eine Stunde früher als abgemacht und da mir der Kontakt aus dem HC seine Adresse nicht sagen wollte, musste ich ihn anrufen, damit er an den vereinbarten Treffpunkt kommt. Also ab in einen Kiosk und erstmal mit Händen und Füßen eine Telefonkarte gekauft. :-) In der Telefonzelle das nächste Problem: Wie funktioniert diese scheiß Telefonkarte? Das ist nicht wie bei uns wo man die einfach in den Schlitz steckt und drauf los telefoniert. Also in den nächsten Kiosk und mir mit Händen und Füßen erklären lassen wie das Teil funktioniert. Wieder in die Telefonzelle und erstmal die Nummer gewählt. Anschließend den PIN eingegeben und danach die Handynummer meiner Kontaktperson. Es ging nur die Mailbox dran und ich dachte mir: "Na klasse!" Ich bekam es schon mit der Angst zu tun, dass das nur eine Verarsche war. Nach nicht mal 5 Minuten bekam ich allerdings eine SMS, dass sie in 10 Minuten hier sein wird.

    Ich durfte heute auch etwas früher von der Arbeit nach Hause gehen um einzukaufen, mein Zimmer sauber zu machen, Geld zu holen, Essen zu machen, tanken etc. Ich habe sogar daran gedacht auf der Heimfahrt nochmal in Figueres halt zu machen um mir jetzt doch das Dalí-Museum anzuschauen, aber ich hätte dort nur 1,5 Stunden Zeit gehabt und so bin ich kurzentschlossen an Figueres vorbei gerauscht.

    Leider ist es hier jetzt schon dunkel, so dass ich nicht viel von der Landschaft sehe. Was ich auf der Hinfahrt aber von weitem gesehen habe sah nicht schlecht aus. Schneebedeckte Gipfel, hohe Berge... Ich bin irgendwo in den Tälern der Pyrenäen. Ich war auch kurz in Céret. Ich habe ein Schild gesehen "Kostenloser Parkplatz Stadtmitte", also habe ich dort geparkt. Als ich aber nach ca. einem Kilometer Fußmarsch immer noch nichts von der Stadtmitte gefunden habe und ich kein Plan hatte wo ich war bin ich frustriert umgedreht.

  • 2 Monate Spanien und 1 Monat Urlaub

    Liebes Tagebuch, heute hat es hier sogar geschneit. Die Leute in der Fabrik sind erstmal alle nach draußen gegangen als hätten die noch nie Schnee gesehen. Ich habe echt die A**chkarte gezogen was das Wetter betrifft.

    In der Mittagspause war ich mit Pedro, dem Kollegen aus dem Werkzeugbau, in einem Restaurant. Ich habe ihm irgendwann morgens erzählt, dass ich nun schon 2 Monate in Spanien bin und noch nicht einmal Paella oder Tapas gegessen habe. Also sind wir in ein Restaurant gefahren und dort gab es erstmal ein schönes 4-Gänge-Menü. Einen kleinen Salat als Vorspeise, dann Paella mit Muscheln, Tintenfisch, Garnelen, etc., danach Ofenfisch mit Auberginen (hätte ich gewusst, dass da Auberginen dabei sind, dann hätte ich was anderes bestellt) und zum Abschluss einen Flan. Der Flan, den meine Freundin und ihre Mutter allerdings in Deutschland gemacht haben, war wesentlich besser und süßer. Das alles hat gerade mal 8 Euro gekostet, sau billig!

    Jetzt bin ich am Zimmer aufräumen und Sachen packen. Morgen nach der Arbeit will ich nur noch schnell alles ins Auto packen, Zimmer sauber machen und los. Dann muss ich aber extra nochmal in die Stadt um Geld zu holen. Vielleicht packe ich meine Sachen auch heute noch ins Auto, muss mal schauen ob hier vor der Tür ein Parkplatz frei wird. Morgen fahre ich wie gesagt erstmal nach Amelie les Bains und am Samstag mache ich dann doch noch einen Stopp in Belfort. Das Filmfestival ist zwar eigentlich nichts für mich, aber immerhin muss ich dann keine 13 Stunden durchfahren und ich habe dort was zu tun.

    Dann habe ich auch noch 11 Tage Urlaub übrig, die dieses Jahr unbedingt noch weg müssen. Ich denke mal das hat mit der Übernahme von Parker Hannifin zu tun, denn das war bisher noch nie so. Ich hebe mir immer ein paar Tage Urlaub für das nächste Jahr auf und jetzt muss ich die plötzlich alle weg machen. Hätte man das nicht auch schon vor einem halben Jahr entscheiden können? Da hätte ich wesentlich sinnvolleres mit meiner Urlaubszeit anfangen können.

    Einen Tag Urlaub habe ich auf jeden Fall schon am Montag. Da ich erst Sonntagnachmittag bei meiner Freundin ankomme möchte ich nicht gleich am nächsten Tag wieder an die Arbeit müssen. Am Dienstag muss ich dann in die Schule. Am 09.12. muss ich mit Klassenkameraden ein Referat über ein PIV-Getriebe halten, also möchte ich davor auch ungern Urlaub nehmen. Wir müssen das an der Arbeit noch durchgehen und bearbeiten. Am 09., 12., 16. und 19.12. habe ich Schule, also kann ich da schon mal keinen Urlaub nehmen. Dann bleiben nur noch der 10., 11., 15., 17. und 18.12. und zwischen den Jahren habe ich eh Urlaub. Als bin ich dann am 08.12. das letzte Mal an der Arbeit und am 05.01. das erste Mal wieder da. :-(

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